Linden-Wiki


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Flüsse in Linden

Dann wird es komplizierter: kurz vor der Wasserkunst teilt sich der Fluss bereits wieder. Der Flusslauf auf "unserer" Seite nennt sich ab hier Leineverbindungskanal oder auch Leineabstiegskanal. Die Leine selbst kriegt an der Wasserkunst noch einen Ernst-August-Kanal spendiert. Aber der geht uns schon fast nichts mehr an: das ist weder Linden noch Limmer.
Flüsse iin LindenWir fassen zusammen: bis zum Weddigenufer: Ihme. Von dort bis zur Gabel kurz vor der Wasserkunst: Leine. Ab dort: Leineverbindungskanal bzw. Leineabstiegskanal parallel zur Leine. Und weiter?

An der Limmer Schleuse verlässt uns die Leine dann ganz gen Herrenhausen. Hier ist nur noch der Leineverbindungskanal zu sehen. Obwohl: mit guten Augen und Blick nach Nord-Westen ist erkennbar, dass dort ein paar hundert Meter weiter wieder irgend etwas zusammenfließt. Hier mündet der kleine Leineverbindungskanal in den Stichkanal, der den Schiffen den Weg zum Lindener Hafen erlaubt. Wer also behauptet, sich am Kanal gebräunt zu haben, kann durchaus zwei völlig verschiedenen Flussläufe meinen.

Zu erwähnen bleibt noch die Fösse. Das kleine Bächlein gilt als inoffizielle Grenze zwischen Linden und Limmer. Den Anfang macht es zwischen Velber und Harenberg, um nach einem immerhin 8 km langen (teils unterirdischen) Weg kurz vor dem Leineabstiegskanal in die Leine zu münden.

Linden als Filmstar


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Linden-Limmer in Dokus und Spielfilmen

In dem experimentellen Spielfilm "Keine Lieder über Liebe" (2005) mit Heike Makatsch, Jürgen Vogel und Florian Lukas spielt ein wichtiger Teil der Handlung in unserem Stadtteil. Das durchweg improvisierte Werk zeigt die reale Konzerttournee der fiktiven Band Hansen durch Norddeutschland. Tourstart: das Béi Chéz Heinz im Keller des Fössebads in der Liepmannstraße. Auch das Clubpersonal und nichts ahnende Konzertbesucher werden in dieser Pseudo-Dokumentation unfreiwillig zu Nebendarstellern.

Auch in Nebenrollen macht sich Linden gut: In dem Fernsehfilm "Mein alter Freund Fritz" von Dieter Wedel spielt die komplette Schlussszene an der Stelle, wo sich die Limmerstraße und der Kötnerholzweg kreuzen. Der Film mit Veronica Ferres, Ulrich Tukur und Uwe Bohm in den Hauptrollen wurde erstmals im Februar 2007 ausgestrahlt.


Tatort Linden?

Die Mordfälle der hannoverschen TV-Kommissarin Charlotte Lindhom alias Maria Furtwängler geschehen eher in der niedersächsischen Provinz und sie soll ja angeblich in der Nordstadt leben. Dementsprechend sind die Chancen auf einen kurzen Fernsehauftritt für Linden recht gering. Dennoch war bereits in der ersten Folge der Tatortreihe aus Hannover unverkennbar eine Geschäftstraße zu sehen, durch die eine Straßenbahn mit der Nummer 10 fährt. Wir können nur vermuten, um welche uns allen bekannte und geschätzte Einkaufsmeile es sich hierbei handelt. In der Folge "Wem Ehre gebührt" bleiben dagegen keine Zweilfel: Die hochschwangere Frau Lindholm wird zum Innendienst verdonnert und ermittelt daher auf eigene Faust in einer vermeintlichen Selbstmordsache im Ihmezentrum. Innen- und Außenaufnahmen des Ihmezentrums sowie die Limmerstraße dienen als Filmkulisse.

Linden-Links


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